Harte Kerle: Magnum von Raging Stallion

Alle sind verrückt nach Steve Cruz! Der haarige Superstar ziert das Cover von Magnum, dem allerersten Fotoband von Raging Stallion. Fotograf Kent Taylor gelingt es, die rauen und wilden Seiten der charismatischen Models festzuhalten. Im exklusiven Interview erzählt Steve Cruz mehr über seine Fotos als Rockstar und er plaudert aus, wie exhibitionistisch er wirklich ist.

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Wann ist dir zum ersten Mal aufgefallen, dass Männer auf deine Körperbehaarung abfahren?
So richtig wahrgenommen habe ich das erst, als ich meine ersten Filme drehte. Schnell wurde mir dadurch aber klar, wer ich wirklich bin. Ich fühlte mich wohl in meiner Haut, zu 100% sexy. Und natürlich ist es toll, dass die Typen so auf meine Behaarung abfahren. In den 1990ern waren behaarte Männer ja nicht so angesagt und manchmal fühlte ich mich schon wie ein Freak, da ich nicht so glatt war wie andere. Heute möchte ich gar nicht anders sein. Meine Fans flehen mich an, dass ich mich niemals rasiere.

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Was genau finden die Typen so scharf?
Ich habe schon oft gehört, wie weich und lockig mein Haar ist. Sie können einfach nicht die Finger davon lassen.

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Wie bist du auf die Idee gekommen, dich in MAGNUM u.a. als Rockstar zu präsentieren?

Ich habe mir einen kompletten Charakter ausgedacht, einen schmutzigen Rocker, der nichts besitzt außer einer Gitarre, einer ranzigen Matratze und einen Traum. Diese Figur spiele ich auch in meinem letzten Film von Raging Stallion.

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Die Gitarre, die man auf den Fotos sieht, gehört also dir?

Ja, das ist eine meiner Gitarren. Ich besitze zwei Bassgitarren und eine sechssaitige E-Gitarre. Der habe ich den Namen Thor gegeben. Wahrscheinlich bin ich da - genau wie bei meinen Computern - etwas besessen.

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Und die Poster mit Iggy Pop und Motörhead?

Das sind meine großen Helden! Ich bin selbst aus tiefstem Herzen ein versauter Rocker.

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Wie exhibitionistisch bist du?

Auf einer Skala von eins bis zehn? Neun! Aber ich habe auch eine private Seite, die ich nur mit ein oder zwei ganz besonderen Menschen teile.

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Gibt es einen Unterschied zwischen einem Foto-Shooting und einem Filmdreh?

Ja, Filme sind ja bewegte Bilder, quasi live. Fotografie ist viel einfacher für mich. Man findet Posen, die funktionieren und man kann Feinheiten der eigenen Persönlichkeit einarbeiten, hauptsächlich ist man nicht dauernd in Bewegung. Einen Film zu drehen ist viel anstrengender. Man wird ständig aufgenommen. Aber es hängt auch viel von der Nachbearbeitung und dem Schnitt ab. Ich glaube man braucht viel mehr Selbstvertrauen, um vor eine Videokamera zu treten.

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veröffentlicht in Veröffentlichungen, Interviews, Fotografie am 21.08.2008

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